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18.02.2013, 00:59

DayZ Blog: Allein sein auf Raten #1 - Einsamkeit



Autor: Bastet


Noch während in den Nachrichten die Eilmeldung kam, welche uns zur unverzüglichen Evakuierung aller Orte berief, packte ich mir das Nötigste ein. Ich stürmte aus meiner Wohnung in der Hoffnung, unser Dorf wäre noch nicht überkommen vom Unheil, doch als ich einen Blick nach hinten warf, wurde ich des Gegenteils belehrt. "Renn nur, RENN!", dachte ich mir, doch in meinem Eifer, aus dieser Gegend zu flüchten, übersah ich einen Stein am Grund. Ich falle. Langsam lässt mein Herzschlag nach und mir wird schwarz vor Augen...

Ich muss wohl ohnmächtig geworden sein. Warum auch sonst bin ich auf einer Wiese neben meiner kleinen Heimat erwacht. Ich schleiche hinüber, zu dem in der Ferne liegenden Militärstützpunkt in der Hoffnung, dort andere Menschen anzutreffen. Ich spüre meinen Herzschlag, habe Durst und Hunger überkommt mich ebenso. Bin ich allein? Es war kein sonderlich weiter Weg, aber schwerfällig, ständig von der Angst umgeben, sie könnten kommen, mich riechen, hören oder sehen. Jeden Moment, jede Sekunde. Die Bäume rascheln und die Gräser wehen im Wind und dort ist schon der erste. Gierig nach Fleisch, Blut - grunzend und schreiend und irritiert von dem Virus, der sein Gehirn bereits völlig zerfressen hat. Ich lege mich hin und bahne mir meinen Weg langsam durch die Gräser, hin zu dem Stützpunkt, den ich einst für sicher hielt. Doch nichts in dieser gottverlassenen Welt ist mehr sicher. Nichts kann uns mehr helfen, außer dem alleinigen Willen zu überleben.

Ich finde meinen Weg hinein, doch merke, dass selbst hier die Kreaturen ihr Unwesen treiben. Kurzerhand beschloss ich also weiterzuziehen, getrieben vom Hunger. Ich nehme meine Taschenlampe und leuchte um mich herum. Nicht weit von mir entfernt liegt ein Flugplatz, vielleicht werde ich dort fündig. Schleichend, mit angehaltenem Atem versuche ich so unauffällig wie möglich zu sein. Nur noch durch die Tür, die Treppe hoch und mit Glück, kann ich gleich meinen Durst stillen. Das Schicksal meinte es wohl gut mit mir, als es mir eine Dose Soda vor die Füße legte. Eine kleine Handfeuerwaffe mit etwas Munition wäre nicht schlecht und als ich in die Schubladen einen Blick warf, gestattete mir auch hier das Schicksal einen kleinen Lichtblick. Mein Puls steigt, meine Hände zittern und mein Magen grummelt. Eine kurze Pause und etwas Schlaf wären nicht verkehrt, denn Essen kann ich immerhin morgen noch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SwonVIP« (31.01.2015, 13:41)


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29.04.2013, 00:51

Teil 1 nun auch als Mini-Hörspiel gelesen von Bastet!